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Amrum

by admin1

Die Insel Amrum wurde erstmals in der Jungsteinzeit besiedelt. Zu jener Zeit war Amrum noch mit dem Festland verbunden und wurde von den Teutonen bewohnt. Im frühen Mittelalter siedelten sich hier die Friesen an und betrieben unter anderem Handel und Walfischfang. Bis 1864 war Amrum einige Zeit eine dänische Enklave, bis sich die Bewohner durch eine Volksabstimmung zur Zugehörigkeit zu Deutschland entschieden. Zuletzt geriet Amrum 1998 in die Schlagzeilen, als der Frachter Pallas vor der Insel auf Grund lief und eine immense Ölverschmutzung verursachte, die inzwischen jedoch behoben ist.

Die Großsteingräber auf der Insel legen Zeugnis ab über die lange Geschichte der Insel. Diese Gräber fügen sich sehr gut in die beeindruckende Natur der Insel ein. Die Insel gehört zum Naturschutzpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die größten Sehenswürdigkeiten sind daher die unzähligen Tiere, die man überall auf der Insel findet. Vor allem auf den Sandbänken, die der Insel vorgelagert sind, hat man die Möglichkeit, Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale zu beobachten. Darüber hinaus verfügt Amrum über ein pittoreskes Kapitänshaus, dem Öömrang Hüs, in dem sich heute ein Museum über friesische Kultur befindet und in dem regelmäßig Hochzeiten stattfinden. Bei einem Spaziergang über die Insel wird man schnell auf die alte Kirche und den Leuchtturm stoßen.

Der Naturpark Wattenmeer lockt mit den vielen Tieren, die auf dem Land sowie auf und unter Wasser leben. Wer im Dezember oder Januar auf die Insel kommt, kann Zeuge eines Schauspiels der besonderen Art werden: nach großen Sturmfluten werden regelmäßig Kegelrobben an den Strand von Amrum getrieben. Die Insel selbst eignet sich hervorragend für Radausflüge und Badeurlaube. Auf die Inseln Föhr oder Helgoland ist es für einen Tagesausflug nicht weit, Föhr beispielsweise ist schon innerhalb einer Stunde erreichbar.

Im 19. Jahrhundert sind so viele Bewohner Amrums in die USA ausgewandert, dass es in einigen Bundesstaaten mehr Amrumstämmige gibt, als auf der Insel Amrum selbst.

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