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Ausstellung im Kloster Untermachtal

by admin1

Das Kloster Untermachtal wurde kurzerhand zu einer Galerie umgewandelt, in welcher 50 Portraits ausgestellt sind, die zum Lachen animieren.

Ausgestellt wurden Fotos von insgesamt 50 Ordensfrauen, die herzlich lachten. Dass die Besucher der Vernissage ebenfalls lachen mussten, ist klar. Als Ausstellungsort diente das Bildungshaus. Fotografiert wurden die Damen von Andreas Reiner, welcher sich sehr viel Mühe gab, um das schönste Lachen aus jeder einzelnen Ordensfrau hervor zu kitzeln. So berichten die Frauen, dass er sie mit viel Charme und Witz zum Lachen brachte. Entstanden sind authentische Bilder, die dem Besucher automatisch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

 

Informationen zum Kloster Untermachtal

Noch heute wird das Kloster Untermachtal von den Vinzentinerinnen bewohnt. Es liegt im Kreis Alb-Donau in Baden-Württemberg. Die Damen, die im Kloster leben und arbeiten, bieten Obdachlosen, Süchtigen, Alten sowie kranken Menschen eine Anlaufstelle.

Ursprünglich wurde das Kloster Untermachtal als Schloss erbaut, und zwar in den Jahren 1573 bis 1576. Bauherr war Johann Ulrich Späth. Im Jahr 1853 ging das Schloss an Pfarrer Schuster von Rottenacker über. Abermals verkauft wurde es im Jahr 1886 an den Kaufmann Franz Joseph Linder. Er wiederum verschenkte es an die Schwestern, die am 16. September 1891 in ihr neues Kloster umzogen. Das ehemalige Kloster der Damen befand sich in Schwäbisch Gmünd.

Die Vinzentinerinnen besitzen weitere Klosteranlagen in ganz Deutschland. Das Kloster Untermachtal ist jedoch die älteste bestehende Einrichtung. Auf dem Gelände befindet sich eine Kirche, die im Jahr 1972 geweiht wurde. Im 18. Jahrhundert wurde im Obergeschoss des Klosters eine beeindruckende Decke aus Stuck installiert, welche noch heute die Besucher zu begeistern weiß. Nicht minder interessant ist das Treppenhaus. Wer sich zu einem Besuch des Klosters Untermachtal aufmacht, sollte sich zudem die herrlichen Wandbemalungen nicht entgehen lassen.

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