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GEO-Park und Kloster Altenberg gehören zusammen

by admin1

Eine mit Kalkstein gefüllte Gabione wurde vor kurzem dem Kloster Altenberg übergeben, mit dem Hintergrund, dass das Kloster nunmehr zum GEO-Park gehört und demzufolge einen GEO-Punkt erhielt. Ziel der Zusammenführung ist, dass der Tourismus im Kloster Altenberg in Solms-Oberbiel angekurbelt wird.

Der GEO-Park wird gefördert durch die rheinland-pfälzischen Landkreise Altenkirchen und Westerwald, durch den Westerwald-Lahn-Taunus sowie von den hessischen Landkreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill. Damit die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region noch häufiger besucht werden, wurde der Park gegründet. Unter anderem können Touristen in die Bergbaugeschichte, die Kulturgeschichte sowie in die Geologie der Regionen eintauchen und viele neue Dinge über die Umgebung lernen. Da auch das Kloster Altenberg einen hohen Stellenwert in der Geschichte der Region einnimmt, war es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer Zusammenführung des Klosters mit dem GEO-Park kommt.

Die ersten Gespräche zur Gründung des GEO-Parks wurden im Jahr 2010 geführt. Jedoch konnte der Plan erst im Jahr 2012 in die Tat umgesetzt werden. Seither steigt die Nachfrage nach den ins Leben gerufenen Projekten stetig an, sodass der GEO-Park als voller Erfolg gesehen werden kann.

Durch das GEO-Netzwerk macht das Kloster einen erheblichen Schritt nach vorn, da es nunmehr anders – neuer und moderner – wahrgenommen wird. Auch junge Touristen besuchen das Anwesen immer häufiger und lassen sich inspirieren. Unter anderem können Besucher am Tag des offenen Denkmals, an welchem das Kloster seine Türen öffnet, dieses besichtigen.

 

Die Geschichte des Klosters

Einst war das Kloster Altenberg, welches zwischen Solms-Oberbiel und Wetzlar liegt, ein Prämonstratenserinnenkloster, das im Jahr 1167 durch Priester Gottfried von Beselich gegründet wurde. Auf dem Klostergelände befand sich zunächst nur eine Kapelle, die dem Erzengel Michael gewidmet wurde. Das eigentliche Kloster wurde ab dem Jahr 1170 um die Kapelle herum erbaut und von den Prämonstratenserinnen genutzt. Es erlebte eine bewegende Geschichte und wurde ab dem Ersten Weltkrieg für verschiedene Dinge genutzt. So diente es beispielsweise eine Zeit lang als Kinderheim, ehe es im Jahr 1952 beinahe vollständig zerstört wurde. Auslöser hierfür war ein verheerender Brand. Durch umfangreiche Renovierungsarbeiten bis zum Jahr 1955 konnte das Kloster wieder hergestellt werden. Seither waren in dem Kloster unter anderem eine Diakonie sowie die Büros der Fachhochschule Gießen-Friedberg untergebracht.

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