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Griechenland und Umgebung

by admin1

Griechenland ist, nicht zuletzt wegen seiner vielen vorgelagerten Inseln, hauptsächlich von Meer umgeben. Somit sind im Westen und Süden kaum direkte Nachbarn für Griechenland vorhanden. Im Osten und Norden des Landes jedoch befinden sich die Nachbarn Mazedonien, Albanien und die Türkei. Zudem besteht durch die vielen Inseln Griechenlands eine mittelbare Nähe zu Nordafrika. Während die Umgebung Griechenlands hauptsächlich durch Meere, dem Mittelmeer, der Ägäis, dem Ionischen Meer und Teilen der Adria, geprägt ist, bilden sich die Grenzen zu den nördlichen Nachbarn hauptsächlich durch Gebirge.

 

Das griechische Festland macht nur einen kleinen Teil Griechenlands aus. Zum Festland zählen über 3000 Inseln, die größtenteils nicht bewohnt sind. Das griechische Staatsgebiet erstreckt sich bis zur Insel Gavdos im libyschen Meer. Diese Insel ist nicht nur der südlichste Punkt Griechenlands, sondern wird auch als südliches Ende des europäischen Kontinents angesehen. Tatsächlich ist die Insel Gavdos, die südlich von Kreta liegt, lediglich 250 km von der Küste Nordafrikas entfernt.

 

Zu den nördlichen Nachbarn bilden Gebirge eine natürliche Grenze. Die Grenzregion zu Bulgarien ist geprägt durch die Rhodopen, die natürliche Grenze bildet das Varas Oros, Albanien ist durch die Ausläufer der Pindos von Griechenland getrennt. Die natürliche Grenze zur Türkei wird zum einen durch die Ägäis, zum anderen durch den Fluss Ergene gebildet. Vor allem zum Nachbarn Mazedonien besteht ein zwiespältiges Verhältnis. Grund hierfür ist unter anderem ein historischer Streit über die Rechte um den Namen des nordgriechischen Gebietes Makedonien.

 

Im Grenzgebirge zu Mazedonien befinden sich mit der Klosteranlage Meteora und dem Olymp die wahrscheinlich bedeutenden Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Länder Mazedonien und Griechenland teilen sich in der Region Makedonien den Dorjansee. Ein gemeinsames Projekt der beiden Länder ist die Erhaltung des Sees und des ökologischen Gleichgewichts in der Region.

 

Neben den vielen bewohnten und unbewohnten Inseln, die im Süden Griechenlands die Landesgrenzen bezeichnen, ist die Halbinsel Peloponnes eine Besonderheit. Ursprünglich eine Halbinsel mit Verbindung zum Festland am Golf von Korinth und Golf von Patras gelegen, wurde sie durch den Bau des Kanals von Korinth vom griechischen Festland abgeschnitten. Sie bildet heute eine der Landesgrenzen Richtung Mittelmeer und südliche Adria.

 

Die Beziehungen Griechenlands zu seinen Nachbarn sind recht schwierig. So gibt es Spannungen zwischen Mazedonien wegen der Grenzregion. Vor allem die Namensgebung der Republik Mazedonien wird von griechischer Seite aus immer wieder kritisiert, da der Bereich Mazedonien / Makedonien sich auf mehrere Länder erstreckt. Des Weiteren schwelt ein langer Konflikt zur Türkei, hauptsächlich ausgelöst durch den jahrzehntelangen Streit um die Republik Zypern, auf der sehr viele Griechen leben.

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