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Kloster Lorsch: Themenpark

by admin1

Das Kloster Lorsch, welches zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, besteht seit dem Mittelalter. Schon damals galt es als eines der prachtvollsten Klöster. Nun endlich wurde der Themenpark eröffnet, um den die Anlage in den letzten Monaten erweitert wurde.

Das Kloster Lorsch, welches in diesen Tagen sein 1.250jähriges Bestehen feiert, gehört bereits seit 1991 zum Weltkulturerbe zur UNESCO, denn es handelt sich um eine der wichtigsten Klosteranlagen Europas. Auch wenn die Klosteranlage nur noch aus drei Gebäuden besteht, ist sie sehr gut erhalten und hat noch heute eine große Bedeutung für die in der Umgebung lebenden Menschen. So ist es kein Wunder, dass man sich entschloss, das Kloster um einen Themenpark zu erweitern.

Zwischen dem einst gegründeten Kloster Altenmünster und der Benediktinerabtei, die später gegründet wurde, schaffte man mit dem Themenpark eine landschaftsarchitektonische Verbindung. Beide Anlagen liegen etwa 800 Meter voneinander entfernt. Der Großteil der Anlage ist ein Bodendenkmal. Auf der Themenstrecke, die insgesamt 3 Kilometer lang ist, haben Besucher die Möglichkeit, die Spuren Karls des Großen zu erkunden. Dieser lebte in den Jahren 747 bis 814. Die Königshalle ist eines der bedeutendsten Gebäude des Klosters. Sie spiegelt die frühmittelalterliche Baukunst wieder, die prächtiger nicht hätte sein können. Das Besondere am Themenpark. Die Grundrisse sämtlicher Gebäude sind durch eine noch bestehende 30 Zentimeter hohe Grundmauer zu erkennen.

Zum bisher eröffneten Themenpark wird es ab September auch noch ein sogenanntes Freilichtlabor geben, auf welches sich Experimentierfreudige schon heute freuen. Dargestellt werden soll das Leben der einfachen Leute in der Zeit Karls des Großen. Des Weiteren entsteht in der „Zehntscheune“ eine archäologische Ausstellung, in welcher Funde aus der Geschichte des Klosters ausgestellt werden.

 

Lorsch galt einst als eines der prächtigsten Klöster auf dem europäischen Kontinent. Die Reformation bedeutete jedoch das Ende der Einrichtung. Des Weiteren sah sich das Klostergelände im 30jährigen Krieg, welcher in den Jahren 1618 – 1648 stattfand, starken Verwüstungen ausgesetzt, bei denen viele Gebäude zerstört wurden.

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