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Kloster St. Marienthal: Wiedereröffnung mit Weihe der Kirche

by admin1

In Ostritz im Landkreis Görlitz liegt das Kloster St. Marienthal, welches seit einiger Zeit renoviert wurde. Die Arbeiten am Kloster begannen vor vier Jahren und sind nun endlich abgeschlossen. Am Sonntag wurde das Kloster mit der Weihe der Kirche wiedereröffnet. Das denkmalgeschützte Kloster wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Der Gottesdienst wurde geleitet von Bischof Heiner Koch. Bei dem Festakt fand unter anderem die Einweihung des neuen Altars statt. Dieser wurde aus schlesischem Marmor hergestellt. Der Altar war ein Geschenk des Freundeskreises des Klosters. Die Renovierung des Klosters war notwendig, da es im Jahr 2010 durch das Hochwasser derart beschädigt worden war, dass der Zugang für Besucher gesperrt werden musste.

Auch in den kommenden Wochen stehen im „neuen“ Kloster“ einige Veranstaltungen an. So gibt es beispielsweise einen Natur- und Handwerkermarkt. Besucher haben in der Zeit vom 21. bis zum 31.10.2014 täglich die Möglichkeit, an Führungen durch das Kloster teilzunehmen.

 

Die Kirche: Das Herzstück des Klosters kann endlich wieder genutzt werden

Im Jahr 2010 kam es in der Gegend zu schweren Überschwemmungen, die dafür sorgten, dass große Teile der Kirche durch Schlamm verwüstet wurden. Viele technische Anlagen sowie die Ausstattung hielten dem Druck nicht stand. Die Schäden, die durch das Hochwasser verursacht wurden, lagen bei rund 15 Millionen Euro.

 

Zur Geschichte des Klosters St. Marienthal

Das Kloster St. Marienthal befindet sich in der Oberlausitz. Es handelt sich um ein sogenanntes Zisterzienserinnenkloster. Seit seiner Gründung wurde das Kloster praktisch ohne Pause geführt.

Das Gründungsjahr des Ordens soll nach Erzählungen das Jahr 1234 gewesen sein. Schon ein Jahr später wurde das Kloster zum Zisterzienserkloster ernannt, was es bis heute geblieben ist.

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