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Norddeutschland

by admin1

Hier wollen wir Ihnen die schönen Seiten des Nordens zeigen. Norddeutschland bietet ein große Palette an Möglichkeiten sich zu erholen und Urlaub zu machen.

Norddeutschland ist ein geografisch exakt festgelegtes Gebiet, das insgesamt fünf Bundesländer beinhaltet. Zu Norddeutschland gehören die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und die Hansestädte Bremen und Hamburg. Damit bezeichnet Norddeutschland ein Gebiet, das sich von den Niederlanden entlang der Nord- und Ostsee erstreckt. Neben den Niederlanden grenzen auch die Länder Dänemark und Polen direkt an den norddeutschen Bereich an.

Die Norddeutschen grenzen sich, wie andere Teile Deutschlands, vor allem durch die ihnen eigene Sprache ab. Generell sagt man von den Einwohnern, dass hier das klarste Deutsch gesprochen wird. Dies gilt jedoch nur für das Hochdeutsch, mit Plattdeutsch werden die meisten “Nicht-Norddeutschen” so ihre liebe Not haben. Im niedersächsischen Friesland und in Schleswig wird heute neben Friesisch (“Plattdeutsch”) auch Dänisch gesprochen, viele Sprachähnlichkeiten bestehen zum Englischen. Darüber hinaus ist die Sprache auch den skandinavischen Sprachen, den Sprachen des Baltikums und dem Niederländischen entlehnt. Grund dafür sind die frühen wirtschaftlichen Beziehungen, die zu diesen Ländern bestanden und die ihre Spuren in der Sprache hinterlassen haben. Im Allgemeinen werden die Norddeutschen als sehr starrsinniges Volk wahrgenommen. Die direkte, schnörkellose Art, die allen Norddeutschen eigen ist, schreckt manchmal ab, ist aber doch liebenswert. Die Art der Norddeutschen ist geprägt durch die relative Einsamkeit, die man vor allem auf den Inseln und in den ländlichen Gebieten seit Generationen kennt.

Landschaftlich wird Norddeutschland als recht karg wahrgenommen. Dazu trägt die Inselwelt der Nord- und Ostsee ebenso bei, wie die Lüneburger Heide oder die Mecklenburgische Seenplatte. Berge sucht man hier vergebens. Dafür ist die Vegetation einzigartig: die Heide in der Nähe von Lüneburg beherbergt die Spezies Sandheide und Wacholder und wunderschöne Wälder bei Schneverdingen und Wilsede. Die Landschaft Mecklenburgs ist geprägt durch ein fast skandinavisches Vegetationsbild: Kiefern und Fichtenwälder wechseln sich hier ab.

Zu den Gebieten, in denen die meisten Menschen in Norddeutschland Urlaub machen, gehören die Inseln der Nord- und Ostsee. Inseln wie Helgoland, das mit Einkaufsmöglichkeiten ohne Mehrwertsteuer und einer herausragenden Gesichte lockt, gehören zum Ziel vieler Wochenendausflügler. Die Inseln Sylt, Rügen und Darß / Zingst sind beliebte Urlaubsgebiete für den Sommer und für Kuren.

Auch sportlich hat Norddeutschland einiges zu bieten. Wer möchte, kann zum Beispiel Boßeln. Unter Boßeln versteht man eine Kugel-Sportart, die vornehmlich im Winter in Teams gespielt wird. Es gibt eine festgelegte Boßelstrecke, die mit so wenigen Würfen wie möglich zu bezwingen ist. Wichtig ist, dass man sowohl als erstes Team ans Ziel kommt, dabei aber immer mit seinem eigenen Wurf den Abwurfpunkt des anderen Teams markiert.

 

Norddeutschlands Sehenswürdigkeiten

 

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, hat Norddeutschland sehr viele Sehenswürdigkeiten. Neben den Naturschönheiten des Steinhuder Meers oder der Lüneburger Heide sind es vor allem die Städte wie Lübeck, Hannover oder Kiel, die jährlich viele Millionen Touristen anziehen. Und natürlich ist Hamburg mit den vielen kulturellen Angeboten, sakralen Bauten und der Speicherstadt ein besonders interessanter Ort für einen Kurzurlaub.

 

Hannover ist auch jenseits der großen Messen eine Reise wert. Der Maschsee mit dem neuen Rathaus in der Nähe ist bei Hannoveranern und Touristen gleichermaßen beliebt. Auch der moderne Erlebniszoo in Hannover lohnt einen ausgiebigen Besuch. Als ehemaliges Königreich sind in den Herrenhäuser Gärten noch Zeichen des Königshauses zu erkennen. Weitere ehemalige Schlösser sind der heutige Hauptbahnhof und das Universitätsgebäude. Die französische Künstlerin Nikki de Saint Phalle hat in Hannover sichtbare Spuren hinterlassen und das Sprengel-Museum gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Museen Deutschlands.

 

Lübeck ist eine altehrwürdige Kaufmannsstadt mit dem Holstentor als Wahrzeichen. Die Stadt hat sich die alte Bausubstanz erhalten, so dass Touristen auf den Spuren der Buddenbrooks wandeln können. Die bekannteste Delikatesse ist das Lübecker Marzipan, das weltweit einen guten Ruf genießt.

 

Doch auch abseits der Städte finden sich viele Sehenswürdigkeiten. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Norddeutschland zählt der Harz, vor allem mit dem Brocken. Ganz in der Nähe, in Goslar befindet sich mit dem Rammelsberg ein Bergwerk, das zum UNESCO Welterbe gehört.

 

Zwischen Moorburg und dem Stadtrand von Stade erstreckt sich das größte Obstanbaugebiet Norddeutschlands, das Alte Land. Hier wachsen Äpfel, Zwetschgen und Birnen – eine Fahrt durch das Alte Land ist ein Muss für jeden Touristen in Norddeutschland. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit bis nach Hamburg, der größten Stadt Norddeutschlands. Das Tor zur Welt erwartet seine Gäste mit vielen Kirchen, der Speicherstadt und zahlreichen Museen. Und für einen Besuch im Hamburger Fischmarkt lohnt es sich, früh aufzustehen.

 

Der Osten Norddeutschlands lockt vor allem mit hervorragenden Badeorten, wie dem Kap Arkona, dem Fischland Darß-Zingst und der Müritz. Doch auch die historischen Städte Schwerin und Wismar sind sehr sehenswert. Das Schweriner Schloss am Burgsee und vor allem die herrlichen Gärten der BUGA 2009 machen die Stadt zu einem besonderen Highlight auf einer Entdeckungstour durch den Norden. In der Stadt Wismar kann man durch den besterhaltensten Altstadtkern Europas schlendern. Bis ins 18. Jh. gehörte Wismar zeitweilig zum Königreich Schweden. Die Altstadt, in der sich noch viele Gebäude im schwedischen Stil befinden, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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