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Nordsee

by admin1

 

In diesem Abschnitt wollen wir die Region der Nordsee mit Ihren Inseln, der Küste, den Häfen, dem Wattenmeer sowie den Orten und Städten darstellen. Die Nordsee-Region ist bei vielen Urlaubern sehr beliebt und hat als Urlaubsregion eine lange Geschichte. Wir hoffen, dass Sie für Ihren möglicherweise geplanten Nordsee-Ulraub hier alle wichtigen Infos finden.

Die Nordsee ist kein See im eigentlichen Sinn des Wortes. Vielmehr handelt es sich um ein Randmeer zum Atlantik, das den Staaten Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Belgien, Niederlande, Frankreich und Dänemark begrenzt wird. Zudem weißt die Nordsee mit dem Ärmelkanal einen Zugang zum Atlantik und mit dem Kattegat einen Zugang zur Ostsee auf. Das Besondere an der Nordsee ist, dass sie nicht zufriert, von flacheren Stellen in der südlichen Nordsee abgesehen, ist sie meist den ganzen Winter über eisfrei.

Es fließen einige Flüsse in die Nordsee, darunter der Rhein, die Elbe, die Weser, der Tweed und die Themse. Darüber hinaus liegt das Ijsselmeer in den Niederlanden direkt an der Nordsee und geht praktisch in die Nordsee über. Der Name “Nordsee” kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bezeichnet im Prinzip “die See im Norden”. Früher wurde die Nordsee aber auch mit anderen Namen bezeichnet, dabei sind Mare Frisicum, das “friesische Meer” und Mare Germaniums, das “Deutsche Meer” die bekanntesten.

Bemerkenswert an der Nordsee ist die Vielfalt der verschiedenen Küstenabschnitte, die für das charakteristische Aussehen der Nordsee sorgen. Während im Norden scharfe Schären, Fjorde und Kliffe das Bild der Küste bestimmten, gibt es im Süden sanfte Sandstrände und Dünen. Diese unterschiedlichen Küstenformationen wurden durch die Gletscher der Eiszeit gebildet. Die Fjorde an der norwegischen Nordseeküste gehen zurück auf die Eisschmelze der Gletscher, die diese bizarren, tiefen Schluchten hinterließen. Im Süden und Osten der Nordsee hat das Meer die Felsen über die Jahrtausende abgeschliffen und sanftere Formen hinterlassen. Hier sorgen das Meer und die Tide auch immer weiter für die Formung der Küste. Sand wird abgetragen und angespült, so verändert sich die südliche und östliche Küstenlinie der Nordsee immer weiter.

Dies gilt auch für die Inseln, die in diesem Bereich liegen. Inseln wie Norderney oder Sylt verlieren an Landmasse, denn die Gezeiten und damit das Wasser “nagen” an diesen Inseln. Auch das Inselbild der Nordsee ist typisch für die Entstehung dieses Meeres. Die größten Inselgruppen in der Nordsee sind die Ost- und Nordfriesischen Inseln, die Halligen, die in direkter Näher zum Festland liegen, Wattenmeerinseln in Dänemark und die felsigen Inseln vor Norwegen.

Eine weitere Eigenart der Nordsee-Küste sind die Deiche. Im Norden nicht relevant, sind sie doch in der südlichen und östlichen Nordsee umso wichtiger. Hier, wo die Gezeiten das Land bedrohen, ist ein wirksamer Schutz gegen Überschwemmungen für die Bewohner der Küstenregion und der Inseln überlebenswichtig. Die Deiche entlang der südlichen und östlichen Nordseeküste haben das Küstenbild nachhaltig geprägt und sind eine wesentlichen Voraussetzung für die dauerhafte Ansiedlung von Menschen in dieser Region.

Auch wirtschaftlich ist die Nordsee von großer Bedeutung. Abgesehen von der Tatsache, dass alle Länder, die an der Nordsee liegen einen regen Seetourismus aufweisen, ist die Nordsee, dank der Verbindung zum Atlantik und zur Ostsee für die Schifffahrt wichtig. In der Nordsee befinden sich diverse Bohrinseln, denn in den Tiefen Erdschichten der Nordsee gibt es ein reichhaltiges Erdölvorkommen.

An der südlichen Nordseeküste wurde mit dem Naturschutzpark Wattenmeer ein einzigartiges Refugium für Pflanzen und Tiere geschaffen, die in diesem Bereich vorkommen. Da das Wattenmeer typisch ist für die Nordsee wurde somit ein wichtiges Stück Naturgeschichte bewahrt.

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