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Ostsee

by admin1

Hier wird die Region der Ostseeküste näher beschrieben. Es werden die Ostsee-Inseln beschrieben, sowie die Hansestädte. Die wichtigsten Ortschaften und Städte der Ostseeregion werden ebenfalls dargestellt. Wir hoffen, dass Sie alle Infos für einen möglichen Urlaub in der Ostsee-Region hier finden.

Bei der Ostsee handelt es sich um ein Binnenmeer, dass über den Kattegat mit der Nordsee verbunden ist und damit auch einen Zugang zum Atlantik bietet. An die Ostsee grenzen die Staaten Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark. Der nördliche Teil, der Bottnische Meerbusen und das Finnische Meer frieren im Winter zu und sind dann auch mit Eisbrechern oft nicht passierbar.

Die Ostsee wird in verschiedene Teile geteilt. So gibt es den Teil, der eigentlich als Ostsee bezeichnet wird, der den Bereich der deutschen Ostseeküste, die estnische Küste und Teile der schwedischen Ostseeküste bezeichnet. Der Beltsee ist ein Teil der Ostsee, der zwischen Dänemark und der Deutschen Ostseeküste liegt. Das Kattegat bezeichnet ebenfalls einen Teilsee der Ostsee, der die Meerenge zwischen Dänemark und Schweden bezeichnet, obwohl er eigentlich nicht zur Ostsee sondern zur Nordsee gerechnet wird. Zum nördlichen Teil der Ostsee wird das Finnische Meer und der Bottnische Meerbusen gezählt. Auch zahlreiche Inseln gibt es in der Ostsee. Dazu zählen vor allem die schwedischen Inseln Gotland und Öland, doch auch Bornholm, Rügen und Aland gehören dazu.

Die Küstenform ist, ähnlich wie bei der Nordsee, durch das Abschmelzen des Eises nach der Eiszeit entstanden. Entsprechend entstand im Norden eine Landschaft entlang der Küste, die von kleinen Inselchen übersät ist. Diese Schärenlandschaft, die allein vor der schwedischen Küste mehrere Zehntausend kleine Inseln beinhaltet ist in Form und Art einzigartig. Vor allem vor Dänemark findet man eine Küstenform mit steilen Kliffen. Hier wurde die Küstenform außer von der Eisschmelze auch von den Gezeiten des Meeres charakteristisch geformt. Als Besonderheit weist die Ostseeküste in ihrem Verlauf Förden und Bodden auf. Unter Bodden versteht man Küstenabschnitte, in denen ehemalige Inseln durch angeschwemmten Sand im Laufe der Zeit fest miteinander verbunden wurden. Förden sind die holsteinische Entsprechung der norwegischen Fjorde, auch ihre Entstehung ist ähnlich wie bei den Fjorden verlaufen. Die Förden entstanden dadurch, dass sich Gletscherspalten, die durch die Eisschmelze entstanden, wieder mit Wasser füllten. Dadurch entstand eine sanfte, flache Landschaft, wie sie für die Ostseeküste Schleswig-Holsteins beispielsweise typisch ist.

Zu den bekanntesten Küstenarten, die man an der Nordsee finden kann, gehört sicherlich das Haff. Hierbei handelt es sich um Gebiete, die vor Flussmündungen durch Wassereinlagerungen der Ostsee bei Gezeiten entstehen. Wie auch bei der Nordsee, weist die Ostsee die Flussmündungen einiger Flüsse auf, darunter die Oder, die Memel, die Weichsel oder die Newa.

Wirtschaftlich hatte das Gebiet um die Ostsee schon immer einen Sonderstatus. Hier gingen die Wikinger auf Raub- und Handelstouren, es entstanden die ersten Hansestädte an der Ostsee. Besonders aufgrund des Bernsteins, den man noch heute im Bereich der Ostsee findet, war diese Region immer schon sehr begehrt und ist auch heute noch ein beliebtes Ziel, vor allem für Urlauber. Die Anrainerstaaten der Ostsee haben, aufgrund der besonderen Bedingungen, die die Ostsee mit sich bringt, einen starken wirtschaftlichen Zusammenhalt. Zwar gibt es über die Nordsee einen Zugang zum Atlantik, doch sind die Staaten rund um die Ostsee abgeschlossener vom Ozean, als dies für die Staaten entlang der Nordsee gilt.

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