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Piräus – der Hafen von Athen

Der Hafen Athens, Piräus, ist nicht nur ein historischer Hafenort, sondern noch heute ein wichtiger Industriestandort für Athen und die Gemeinde Attika. Der Name bezeichnete einst weniger der Ort sondern mehr die Halbinsel Piräus. Für Touristen ist Piräus jedoch vor allem aus historischer Sicht interessant. Außerdem ist Piräus ein wichtiger Hafen für Fährverbindungen. Von hier aus starten Schiffe nach Mykonos, Kreta oder die Kykladen. Von Athen aus ist die Stadt Piräus sehr gut mit einer Buslinie zu erreichen, die im Zentrum von Piräus endet. Von hieraus kann man dann die Stadt sehr gut erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt beziehen sich nicht ausschließlich auf die Fischerei und Schifffahrt. Da Piräus schon früh in der Antike besiedelt wurde, findet man in der gesamten Stadt Hinweise auf die lange Vergangenheit. So geht die Anordnung der Straßen ebenso auf einen Architekten des 5. Jh. v. Chr. zurück, wie die Hafenanlagen mit ihren Säulengängen und den einzigartigen Schiffshäusern. Doch auch den interessanten Flohmarkt, die vielen Kirchen und Klöster und der Korai-Platz bieten einen berauschenden Eindruck von dieser pulsierenden Großstadt, die trotzdem den Charme eines kleinen Fischerortes aufbieten kann. Die Restaurants und Cafés, oft mit Blick auf den Hafen, lassen das typische mediterrane Flair aufkommen, das Urlauber so sehr an Griechenland schätzen.
Blick über die Reling der Fähre. Blick über die Reling der Fähre.

Abgesehen von einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt und entlang der Halbinsel mit der einzigartigen mediterranen Natur, lohnen verschiedene Museen einen Besuch. Da Piräus eine alte Hafenstadt ist, findet man hier sehr viele Informationen zur Seefahrt und zum Schiffbau. So sollte man das Schifffahrmuseum Piräus und Schiffsmuseum Trokadero Marina besuchen, um hier wissenswertes über die Geschichte des Schiffsbaus in Griechenland zu erfahren, wobei man sich im Schiffmuseum Trokadero Marina hauptsächlich über die Geschichte der Kriegsschifffahrt informieren kann.

Zwischen Athen und Piräus führte einst die erste Eisenbahnstrecke Griechenlands. Über die historische Ilektrikos, die Metrolinie 1, kann man sich an der Endhaltestelle der Metrolinie 1 informieren. Hier befindet sich ein interessantes Museum, dass die Zeit dieser alten Eisenbahnstrecke interessant veranschaulicht.

In der gesamten Stadt gibt es zahlreiche historische Gebäude zu bewundern. So findet man ein antikes Theater, in dessen Nähe sich das Historische Museum der Stadt befindet. Doch auch die vielen Stadtteile von Piräus sollte man bei einem gemütlichen Bummel erkunden. Vom Hügel Profitis Ilias aus kann man einen ersten Überblick über die Stadt erhaschen und die Schönheit der Gassen und die imposante Hafenanlage auf sich wirken lassen.

Die Geschichte Athens ist auch in Piräus allgegenwärtig. Hierüber kann man sich im historischen Museum informieren. Dieses Museum wird zu Recht als kleines Juwel bezeichnet, beinhaltet es doch einige sehr gut erhaltene Büsten und Statuen. Vor allem die Bronzestatuen von Apollo, Artemis und Athena sind von besonderer Schönheit.

Für Touristen, die sich für Ballsport interessieren, steht das Museum von Olympiacos Piräus zur Verfügung. Hier geht es nicht nur um Fußball, sondern um Ballsport allgemein. Dabei ist das Zentrum der Ausstellung die Geschichte des Vereins, die Anhand von alten Aufzeichnungen, Fotos und zahlreichen Trikots und anderen Gegenständen farbenfroh und lebendig dargestellt wird. Da der Sport eine lange Tradition in Griechenland aufweist, geht es auch um die Darstellung der langen Tradition des Sports in Griechenland.

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