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Türkei

by mark-schwarz

Die Türkei ist aufgrund der geografischen Lage, zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer gelegen, ein Korridor zwischen Europa und Asien. Der europäische Teil der Türkei befindet sich auf der Balkanhalbinsel. Der restliche Teil, der wie eine Halbinsel erscheint, gehört zu Kleinasien und wird auch „Anatolien“ genannt. Getrennt werden diese beiden Teile durch Istanbul (Bosporus), Canakkale Bozai (Dardanellen) und das Marmara-Meer.

BosporusNeben der einzigartigen und vielfältigen Natur zeichnet sich das Land durch eine geografische Besonderheit aus: Die Türkei grenzt an drei Seiten ans Meer an. Badegäste und sonnenhungrige Strandurlauber haben so die Möglichkeit in der Türkei aus einer Vielzahl unterschiedlicher Küstenregionen zu wählen. Vom Westen, die Ägäis entlang, bis zu der türkischen Riviera, im Süden der Türkei, verläuft die 4.500 km lange Küste des Mittelmeers. An das Schwarze Meer grenzt das Land im Norden an.

Man sagt, die Ägäis habe das angenehmste Klima der Welt. Goldfarbene Strände, kleine Dörfer und Buchten, Inselchen und Steilküsten wechseln einander ab. Mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern herrscht in der Ägäis ein typisch mediterranes Klima. Selbst im Oktober beträgt die Wassertemperatur der Ägäis noch angenehme 20 °C. Eine besondere Augenweise ist die „Olivenriviera“.

Bezaubernde Buchten und eine wunderschöne Landschaft kennzeichnen die Südseite der Taurusberge. Schöne Ferienzentren und antike Ruinenstädte erstrecken sich entlang des Mittelmeeres. Am Mittelmeer kommen Kulturinteressierte genauso auf ihre Kosten, wie auch Segler, Wasserskiläufer, Bergsteiger, Kanuten, Windsurfer, Kitesurfer, Sonnenanbeter und Badegäste. Von Antalya Richtung Osten bis nach Marasch können Urlauber sich bestens erholen und vieles entdecken.

Im Norden der Türkei wiederum befindet sich die Schwarzmeer-Küste. Diese reicht von der bulgarischen Grenze im Westen bis zur georgischen Grenze im Osten. Kilometerlange Strände, einsame Buchten und malerische Strände erwarten die Besucher dieser Region. Die pontischen Küstengebirge bestehen aus dichten Laub- und Nadelwäldern und machen das Gebiet zu einem wahren Naturerlebnis. Über die Küstenstraße von Akcakoca bis nach Hopa kann die ganze Schwarzmeer-Küste erkundet werden. Die Temperaturen schwanken kaum und durch das pontische Klima fällt das ganze Jahr über etwas Niederschlag, der diese Region so besonders grün werden ließ.

Bosporus

Meerenge der Vereinigung und Teilung: Er teilt die Türkei in asiatische und europäische Hälften und er verbindet das Marmarameer mit dem Schwarzen Meer. Er ist das Gewässer, der Istanbul zur geteilten Stadt macht. Der Bosporus, eines der wichtigsten Meeresgebiete der Türkei und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Lebensader und Lebensfreude

BosporusDer Bosporus ist aber nicht nur international als Reiseziel von Bedeutung, sondern viel mehr als Handelsstraße enorm wichtig. Naheliegenden Staaten, wie unter anderem Russland, dient das Gewässer als Lebensader des internationalen Seehandels. Neben Agrar- und Industrieprodukten ist es vor allem das Erdöl, das täglich über den Bosporus seinen Weg in die Welt antritt. Neben den sich ständig verändernden naturnahen Ufern der Meerenge ist des Urlaubers liebstes Ziel die Millionenmetropole Istanbul, mit all ihren Kontrasten, Farben und spektakulären Eindrücken, die zu einem entspannten Aufenthalt einladen. Besonders historisch und kulturell interessierte Touristen empfehlen die vielen beeindruckenden Monumente und Bauwerke aus der Zeit als Istanbul noch Konstantinopel hieß.

Zahlen zur Wirtschaft der Türkei

In den letzten Jahren erreichte die türkische Wirtschaft hohe Wachstumsraten. 41 % des durchschnittlichen Einkommens wurden jedoch im Großraum Istanbul am Schwarzen Meer/Bosporus erreicht. Im anatolischen Osten lag dies bei nur 7%.

Projekte, wie die großen Staudamm-Projekte sollen eine Hilfe für den Osten sein, sich besser zu entwickeln. Dort herrscht Landwirtschaft vor. Diese trägt aber gerade mal 11,9 % zum BSP bei wobei 30,6 % der Bevölkerung in dieser arbeiten.

29,6 % des BSP macht die Industrie aus und der Dienstleistungssektor beläuft sich auf 58,5%. 19,3 % aller Erwerbstätigen arbeiten in der Industrie sowie 44,5 % in der Dienstleistung.

Zwischen der Türkei und der EU herrscht seit 1996 eine Zollunion. In die EU gehen 51,6 % der Exporte von der wiederum 46% Importe in die Türkei gelangen.

Die zeitweise dreistellige Inflationsrate erreichte mit fast hyperinflationären Zahlen wurde 1994 und 95 erreicht mit manchmal 150 % in einigen Quartalen. Diese sank dann im Jahre 2003 auf 18,4 % und wurde 2004 auf 9,4 % geschätzt. Durch die neue türkische Lira wurde die alte Lira am 1. Januar 2005 ersetzt. Die Untereinheit der Lira, der Kurus wurde wieder eingeführt.

Die hohe Staatsverschuldung stellt eine weitere wirtschaftliche Herausforderung für die Türkei dar. Auf das BSP bezogen sind dies 63,9%. Stark reduzierte sich die Nettoneuverschuldung. Im Jahr 2006 fiel sie fast auf Null.

Zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren zählen die Textilindustrie, der Tourismus und die Automobilindustrie sowie die Elektronikbranche. Ausländische Investoren investierten in die Türkei 4,6 Mrd. Euro im Jahre 2002. Die Zahl der ausländischen in der Türkei aktiven Kapitalgesellschaften lag 2002 bei 5.129. Aufgrund von Privatisierungen aus Staatsunternehmen erzielte der Staat 2005 20 Mrd. $.

Flagge der Türkei

Angefangen von der Antike – der Halbmond war das Symbol der Artemis, der Göttin der Jagd – über die vorislamische Tradition – bis hin zu dem Byzantinischen Reich, das mit dem Stern seine Jungfrau Maria verehrte – waren Halbmond und Stern schon immer besondere Zeichen.

Fahne der TürkeiKonstantin der Große weihte die Stadt Konstantinopel mit ihrem Stern, dem die Mondsichel hinzugefügt wurde. Nach dem Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde, haben diese vielleicht Mondsichel und Stern übernommen.

Eine weitere Legende besagt, dass ein Sultan auf dem Heimritt von einer gewonnen Schlacht in der Dämmerung, in einem Gewässer, nicht nur das Blut seiner Soldaten sah, sondern auch den Mond und Sterne. Dieser Anblick soll dann in der türkischen Flagge verewigt worden sein.

Als „Mondstern“ wird die seit 1983 festgelegte Flagge der Türkei auch benannt, mit ihrer roten Farbe, in der der weiße Halbmond und der weiße Stern eingefügt sind. Es gibt viele Flaggenvarianten aus der osmanischen Zeit und eine Grundform der Nationalflagge wurde 1793 unter dem Sultan Selim III. geschaffen, damals noch als grüne Flagge, für die Schifffahrt. Die türkische Flagge wird von den Türken und ihrem Staat sehr kontrolliert und gilt auch als „unantastbar“.

Die Türkei ist ein Reiseland aller erster Klasse. Mit der türkischen Riveria und anderen Regionen am Mittelmeer, der Küste am Schwarzen Meer und Städten wie Istanbul zieht das Land jedes Jahr eine Vielzahl von Touristen an. Strandurlaub, Städteurlaub und natürlich viele kulturelle Highlights und antike Stätten sind ein reichhaltiges Angebot für Reisen in die Türkei.